Alicia erzählt

Unser Zwinger

die Entstehung und der Werdegang

Am 26. Mai 2003 war es so weit, die Post brachte die lange ersehnte Zwingerschutzkarte vom F.C.I. und diese war auf den Namen ... vom Ewigsborn ausgestellt. Somit war unserem ersten Namenswunsch entsprochen worden und wir konnten mit dem Ausbau unseres Zwingers beginnen.

Des wern mer schon schaffe - Der lange Weg zur Hundezucht

Der Wunsch einmal selbst Golden Retriever zu züchten liegt bei Rosi schon sehr lange zurück. Erst einmal musste die Grundlage geschaffen sein um mit der Zucht dieser tollen Rasse beginnen zu können. Nachdem wir schon seit über zehn Jahren Retriever führen und Jahre vorher mit einem Labrador Problemhund die ersten Erfahrungen machen konnten, waren wir uns sicher, dass wir in dieser Zeit sehr viel über diese Rasse in Erfahrung bringen konnten. Sei es im Bereich Ausbildung, dem Verhalten der Hunde, Krankheiten oder auch über die Aufzucht. Wir haben etwas länger benötigt um all dies zu erlernen. Manchen ist es in die Wiege gelegt worden, bereits nach einem Jahr Hundehaltung perfekt zu sein und mit der Aufzucht einer Hunderasse zu beginnen. Bei uns hat es eben etwas länger gedauert, bis wir uns sicher waren das wir die nötige Zeit, das nötige Wissen und auch die Unterstützung der gesamten Familie haben um uns der Aufzucht von Golden Retrievern zu widmen.

Ei hock disch uf de Hinern und lern halt - Seminare, Bücher und Praxis

Nachdem der Entschluss gereift war, besuchte Rosi Neuzüchterseminare des DRC, belegte Kurse über Geburtshilfe, Zyklus der Läufigkeit und Anatomie der Hündin bei Tierärzten und las Bücher in so reichlicher Fülle und mit einer Intensivität, als wenn sie alles auswendig lernen wollte. Darüber hinaus haben wir das große Glück, das wir von Frau Edith Thomassen, selbst seit Jahrzehnten routinierte und erfolgreiche Züchterin, soviel Wissen in Theorie und Praxis vermittelt bekamen, dass wir uns nun gemeinsam;Rainer in Theorie und Rosi in der Praxis an die Sache heran trauten. Auf diesem Weg möchten wir uns bei Edith Thomassen für die tolle Beratung und Unterstützung, auch während der Geburt und in der Aufzuchtphase unseres ersten Wurfes bedanken.

Des darf doch net waar seie, nur enn Name und son Geschiss - Der Zwingername

Wie soll er denn heißen unser Zwinger, diese Frage beschäftigte uns weit aus länger als die Überlegung was wir für den Zwinger in unserem Hause alles umbauen sollten. Nehmen wir etwas englisches, oder etwas unter dem sich kein Mensch etwas vorstellen kann, nehmen wir einfach einen Phantasienamen, oder doch lieber etwas heimatverbundenes. Es war nicht leicht, einen Namen zu finden der unseren Ansprüchen gerecht werden sollte, es wurde überlegt ob wir dem Heimatland der Retriever einen Atribut zollen sollten, in dem wir einen englischen Namen verwenden sollten, damit wäre allerdings die Gefahr, das dieser Namen bei der F.C.I. schon vergeben wäre relativ groß. Letztlich haben wir uns dann dazu durchgerungen unserem Zwinger einen Namen zu geben, den eine Gemarkung, keine drei Kilometer von unserem Wohnort gelegen, trägt. Bei 8º 21`34”E”und 50º 04`24”N gelegen liegt der - Ewigsborn “ -  der schon seit hunderten von Jahren mit leichten Abwandlungen Bestand hat.

Mach disch net narrisch, des reisse mer alles fort - Der Umbau beginnt

Nachdem nun die Zuchtzulassung und der Zwingerschutz eingetroffen waren, begannen die Umbaumaßnahmen für den Welpenraum im Garten, den dazugehörigen Freilauf und das Welpenzimmer im Haus. Die Pläne dafür, waren bereits zum Zeitpunkt der Zwingerabnahme fertig gezeichnet. Rainer erfüllte sich einen Jugendtraum und riß mit einem geliehenen Bagger den alten Betonweg und die Treppen aus unserem Garten heraus, entfernte die alten Fundamente, planierte die Rasenfläche für den Welpenauslauf und hob die große Sandgrube aus. Anschließend waren wir damit beschäftigt den geplanten Freilauf für die Welpen teilweise zu überdachen. Der Welpenraum, vorher Abstellraum für alles mögliche und unnötige wurde entrümpelt, neu verputzt und gestrichen, mit einer Heizung und fließendem Wasser versehen und vollständig neu eingerichtet. Die Treppen vom Haus in den Garten wurden abgerissen und durch eine lange Schräge ersetzt, der Garten neu angelegt, bis auf einen kleinen Teil der im nächsten Frühjahr noch folgen soll.

Wart emol ab ob des was werd - Der Countdown läuft

Einzig mit den Renovierungsarbeiten am in Hause gelegenen Welpenzimmer wartete Rainer, bis uns unser Tierarzt nach einer Ultraschalluntersuchung verkündete, dass der Deckakt bei Freya vom Erfolg gekrönt war. Dann ging es aber mit Vollgas los. So entstand die Welpenkiste, mit dem abnehmbaren Oberteil an einem Wochenende, und das Welpenzimmer im Hause wurde renoviert, mit neuem Fenster und Rolladen bestückt, frisch gestrichen. Eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin war der Bodenleger da und verlegt den Kunststoffboden, sowie eine spezielle dicke, säure- und feuchtigkeitsunempfindliche  Gewebematte aus Kunststoff Material in der Wurfkiste und in die Höhle im Welpenhaus.

Ei die misse ja aach was zum spille habbe die klaane - Einkaufserlebnisse

Bei unserem Spielwarenhändler wurde uns schon zur Geburt der Enkelkinder gratuliert, als wir mit riesigen Stofftieren beladen an die Kasse kamen. Nicht ganz voll genommen wurden wir als wir erklärten, das wir das für unsere Welpen benötigen und gänzlich vom Glauben fiel die nette Kassiererin als Rainer sie fragte ob es in Ihrem Hause denn auch Balanzierscheiben für Hunde gibt. Wahrscheinlich waren wir anschließend das Thema Nummer eins in der Mittagspause der Verkäuferinnen.

Sihste wusst ichs doch, nur nit hetzte - Es ist geschafft, fast

So waren wir mit den Feinarbeiten rechtzeitig fertig bevor die Geburt einsetzte. Rechtzeitig zum Umzug der Welpen in das Welpenhaus mit anschließendem Auslauf, sind die Arbeiten abgeschlossen worden. Ein Teil des Bodenaushubes wurde noch verteilt und planiert, die letzten giftigen Sträücher und Pflanzen im Garten sind entfernt worden und der Rollrasenim Auslauf ist ausgerollt worden. Daneben haben wir natürlich nicht vergessen, unseren Teich vor den anstürmenden Welpenmassen zu sichern und den ganzen Auslauf so abzusichern, dass eine Erkundung der Strasse für die kleinen Welpenhausbewohner unmöglich ist.

Die derfe kaa ängst habe wense zu iher neie Leut komme - Sozialisierung ist angesagt

Die Spiellandschaft mit Hängebrücke, Lauftunnel, Plastikzelten, Holztunnel, Eimern, Bobby-Car`s, Bällebad, Betonfliesen, Gummifliesen, Drehscheibe und Balanzierscheibe ist aufgebaut, neu dazu gekommen sind noch ein großer Tunnel zum aufhängen und ein Tunnel mit einem Schlupfausgang. Viele bewegliche Dinge baumeln über den Welpen, ein ferngesteuertes Auto hilft ebenso, wie andere Geräuschquellen, die kleinen Welpen auf Ihr zukünftiges Leben vorzubereiten. Unser Würfe nahmen dies alles ohne Problem an. Die Welpenpause nähert sich dem Ende, jetzt wird so langsam wieder alles hergerichtet. Neue Herausforderungen warten auf den C-Wurf, ein neuer Hängetunnel, und ein neuer Schlupftunnel sind da, die Drehscheibe ist verbessert worden, alles wartet nur noch darauf auch vom C-Wurf genutzt zu werden

Jetzt häte mers doch fast vergesse eich zu saache wo mer wohne - Unsere Anschrift.

In Wiesbaden - Nordenstadt, direkt an der A 66 zwischen Wiesbaden und Frankfurt, neben Real, hinter Ikea und Tois R`us, vor der ICE Strecke und doch im Grünen. .